25.04.2021
Die Schweizer Männer-Nationalmannschaft bestreitet in der kommenden Woche die entscheidenden Spiele um die Teilnahme an der EHF EURO 2022. Nationaltrainer Michael Suter muss im Vergleich zum Aufgebot gleich vier verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren – er hat drei Spieler nachnominiert; darunter mit Andrija Pendic den besten Torschützen der Quickline Handball League.
Die SHV-Auswahl hat sich am Sonntagabend in Winterthur zum Coronatest eingefunden. Bis zum Bekanntwerden der Ergebnisse am Montag befinden sich alle Mitglieder der Delegation in Isolation. Mit Michael Kusio, Luka Maros, Philip Novak und Cédrie Tynowski sind gleich vier ursprünglich aufgebotene Spieler aufgrund von Verletzung nicht eingerückt.
Nationaltrainer Michael Suter hat aus diesem Grund Andrija Pendic vom TSV St. Otmar St. Gallen, Claudio Vögtli vom BSV Bern und Ammar Idrizi vom HC Kriens-Luzern nachnominiert. Während Vögtli und Idrizi noch nie für die A-Nationalmannschaft im Einsatz standen, ist es für Pendic eine Rückkehr: Zwischen 2009 und 2014 bestritt er total 34 Länderspiele für die Schweiz. In der laufenden Saison spielt er beim TSV St. Otmar einen überragenden Part: Mit 222 Toren aus 27 Spielen entschied der 34-jährige Regisseur die Mobiliar Topscorer Wertung der Quickline Handball League mit grossem Abstand für sich.
Die Schweiz trifft am Mittwoch (18.30 Uhr) in Winterthur auf Weltmeister Dänemark; die Begegnung wird auf SRF zwei live übertragen. Zum Abschluss steht am Sonntag, 2. Mai, das Auswärtsspiel gegen Nordmazedonien auf dem Programm. Anpfiff ist um 18 Uhr, SRF info überträgt live. Wie der Weg an die EHF EURO 2022 aussehen kann, wird weiter unten erklärt.
Für die Europameisterschaft im Januar 2022 in Ungarn und der Slowakei qualifizieren sich die beiden besten Mannschaften aus jeder Qualifikationsgruppe, plus die vier besten Gruppendritten.
Für die Ermittlung der besten Gruppendritten werden nur die Resultate (Punkte und Tore) gegen den Erst- und Zweitplatzierten der jeweiligen Gruppe berücksichtigt. Entsprechend kann ein verbindliches Ranking erst nach Abschluss sämtlicher Partien erstellt werden.
Die Schweiz hat bisher gegen den Erstplatzierten (Dänemark) und den Zweitplatzierten (Nordmazedonien) ihrer Gruppe keine Punkte geholt, weist aber aus diesen Direktbegegnungen ein relativ gutes Torverhältnis aus (minus 7).
Die verschiedenen Szenarien
Die Prognose wird zusätzlich erschwert, da in verschiedenen Gruppen in den kommenden Tagen mehrere Spiele nachgeholt werden, die im Lauf der Saison aufgrund der Pandemie verschoben wurden. Eine genauere Ausgangslage kann am kommenden Wochenende vor dem abschliessenden Spiel in Nordmazedonien skizziert werden, wenn bei sämtlichen Nationen nur noch eine Partie ausstehend ist.
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
Schweizerischer Handball-Verband
,
Tannwaldstr. 2, 4600
Olten
Tel +41 31 370 70 00
-
shv-fsh@handball.ch