«Schon als 12-Jährige bei uns» – Suter über die fünf Schweizer Bundesliga-Wechsel

Nationalteam Männer  •  20.01.2022

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Die Schweizer Handball-Fraktion in der Bundesliga, der besten Liga der Welt, wächst. Nationaltrainer Michael Suter erklärt gegenüber SRF Sport, was dahinter steckt.

Schon fünfmal kommunizierte ein deutscher Bundesligist in diesem Winter einen Zuzug eines Schweizer Nationalspielers. Die Übersicht:

  • 4. Oktober: Nikola Portner von Chambéry Savoie Handball zu Magdeburg
  • 1. November: Lucas Meister von GWD Minden zu Magdeburg
  • 8. November: Jonas Schelker von den Kadetten zu Wetzlar
  • 3. Januar: Samuel Zehnder von den Kadetten zu Lemgo
  • 12. Januar: Manuel Zehnder vom HSC Suhr Aarau zu Erlangen

Zudem ist Lenny Rubin in der laufenden Saison bester Feldtorschütze der gesamten Bundesliga und wurde zum Spieler des Monats November gewählt. Auch Samuel Röthlisberger ist beim TVB Stuttgart gesetzt und Andy Schmid absolviert mit 38 Jahren seine letzte Saison im Dress der Rhein-Neckar Löwen, bevor er im Sommer in seine Heimat zum HC Kriens-Luzern wechselt.

Hinter diesen Erfolgen steckt systematische Arbeit. In einem Beitrag von SRF Sport blickt der heutige National- und ehemalige U19- sowie U21-Nationaltrainer des SHV, Michael Suter, zurück. Seit 2008 arbeitet der SHV gezielt an der Juniorenförderung. Vor rund zehn Jahren eröffnete man in Schaffhausen dann die Suisse Handball Academy, die seit 2018 auch nationales Leistungszentrum ist. Davon profitiert der Schweizer Handball heute. Suter: «Samuel Zehnder oder Jonas Schelker haben schon als Zwölfjährige bei uns trainiert.» 

WM-Playoffs im Frühling

Für Suter und die Schweizer Männer-Nationalmannschaft stehen nun aber die WM-Playoffs vor der Tür. Will die Schweiz an die WM 2023, müssen jeweils in Hin- und Rückspiel zwei Hürden gegen zwei jetzige EM-Teilnehmer übersprungen werden.

Nach Abschluss der EM-Vorrunde ist klar, welche Nationen in der ersten Playoff-Runde noch in Frage kommen: Bosnien, Litauen, Nordmazedonien, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Ukraine oder Weissrussland.

Die Auslosung findet am Samstag 29. Januar um 13.30 Uhr in Budapest statt. Da wird auch der mögliche zweite Playoff-Gegner der Schweiz bekannt.

Quelle: Raphael Bischof (Text), Marco Wolf (Bild)

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