Zwei HSC-Spieler verlassen den Verein

Quickline Handball League  •  01.04.2024

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Leonard Pejkovic und Filip Begic verlassen den HSC Suhr Aarau Ende Saison. Während einer die höchste Liga verlässt, hängt der andere seine Handballschuhe an den Nagel.

Kreisläufer Leonard Pejkovic hat einiges erlebt und viel gesehen. Bereits als junger Spieler hat der gebürtige Slowene Erfahrungen im Ausland gesammelt, und zwar in Dänemark. 2010 kam er als 20-Jähriger dann zum TV Endingen, wo er elf Jahre blieb. Es folgte der Wechsel zum HSC Suhr Aarau, weil sich ihm die Perspektive auf weitere Spiele in der NLA bot, zudem konnte er als Trainer der U17-Elite-Mannschaft tätig sein.

Die aktuelle Saison verläuft hingegen ganz und gar nicht nach seinem Gusto. Aufgrund eines Knorpelschadens im Knie hat er noch keine einzige Partie bestreiten können. Insgesamt kommt er auf 62 Partien im HSC-Dress, wobei 95 Tore resultierten. Leonard Pejkovic hat sich entschieden, den HSC Suhr Aarau zu verlassen, auch als Trainer. Der 33-Jährige wechselt zurück zur HSG Aargau Ost, wo er schon vor seiner Tätigkeit für Suhr Aarau als Trainer geamtet hat. Zudem möchte er, wenn es sein Körper zulässt, in der 1. Liga für die HSG Ehrendingen Celtics auflaufen.

Im Sommer hat sich spontan eine Verpflichtung von Filip Begic ergeben. Der 26-jährige Kroate hat bei der neuformierten HSG Baden-Endingen keinen neuen Vertrag erhalten, nachdem er zuvor für die beiden Fusionsvereine Endingen und Baden gespielt hatte. Da sich der HSC Suhr Aarau in einer finanziell schwierigen Lage befindet, hat Filip Begic sogar auf einen Lohn verzichtet.

Aufgrund einer Hand-Verletzung hat er mehrere Spiele verpasst und hat bis dato elf Spiele bestritten. Aus familiären Gründen ist Begic vorübergehend nicht beim Team, sondern bei seiner Familie in Kroatien. Er stünde im Notfall zur Verfügung. Per Ende Saison beendet auch er seine handballerische Karriere.

Der HSC Suhr Aarau bedankt sich bei beiden Akteuren für ihr Engagement und für ihren Einsatz. Sportchef Mike Conde sagt: «Es ist schade, dass uns die beiden Spieler verlassen, wir verstehen aber ihre Beweggründe. Ich bedanke für ihren geleisteten Einsatz.» Für die Zukunft wünscht der Verein Leonard und Filip alles Gute sowie beste Gesundheit.

Quelle: Alessandro Crippa (Text) Adrian Ehrbar (Foto)

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