Handball Schweiz • 26.02.2025
Am Samstag kommt es in Gümligen BE zum Cup-Showdown: Die Frauen- und Männer-Finals des Mobiliar Handball Cups stehen an und die ausverkaufte Halle erwartet mit Spono-Zug und Wacker-Kriens zwei packende Duelle, die höchste Spannung versprechen. Zuvor kämpfen auch die Junior*innen um Pokale.
Vier Finals, vier Pokale und ein ausverkauftes Haus versprechen ein Spektakel für alle Handball-Fans. So sieht das konkrete Programm am 1. März aus:
09.00 Uhr: Türöffnung (kostenloser Eintritt)
10.00 Uhr: Junioren-Cupfinal MU19: Pfadi Winterthur – SG Pilatus
12.30 Uhr: Juniorinnen-Cupfinal FU18: LC Brühl Handball – LK Zug
14.00 Uhr: Türöffnung (Eintritt mit Ticket)
15.00 Uhr: Frauen-Cupfinal: Spono Eagles – LK Zug
18.00 Uhr: Männer-Cupfinal: Wacker Thun – HC Kriens-Luzern
Der Cupfinal-Tag vom 1. März in Gümligen BE ist restlos ausverkauft. Das heisst: Nur wer ein Ticket hat, kann die Endspiele der Frauen und Männer in der Mobiliar Arena live mitverfolgen. Für die Junior*innen-Finals gilt wie üblich Gratis-Eintritt.
TV-PROGRAMM
Der Cupfinal-Tag geniesst auch dieses Jahr eine grosse TV-Abdeckung. Den MU19-Final zwischen Pfadi und der SG Pilatus sowie den FU18-Final zwischen Brühl und Zug gibt es live und kommentiert (Matthias Schlageter) auf RED.plus.Sport.
Die Finals der Frauen und Männer werden beide live auf SRFzwei (Kommentar Stephan Liniger) gezeigt. Fans, die also kein Ticket mehr ergattern konnten, kommen am TV auf ihre Kosten.
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) als Organisator freut sich auf einen spektakulären Cupfinal-Tag!
Im Männer-Cupfinal erwartet die Fans ein hochklassiges Duell. Der HC Kriens-Luzern steht derzeit auf dem zweiten Platz in der QHL und überzeugt mit einer bislang sehr souveränen Saison. Auf dem Weg ins Finale setzte sich Kriens zunächst souverän gegen GC Amicita und den BSV Bern durch, ehe ein echter Höhepunkt im Cup-Halbfinal folgte: Die Innerschweizer besiegten ihren grössten Konkurrenten, die Kadetten Schaffhausen, und sicherten sich damit den Einzug ins Endspiel.
Während Wacker Thun zu Beginn der Saison in der Meisterschaft einige Schwierigkeiten hatte, überraschten die Berner Oberländer dafür immer wieder im Cup. Auf dem Weg ins Finale besiegte Wacker nacheinander Suhr, Otmar und zuletzt Pfadi. Mittlerweile läuft es für Thun auch in der Liga gut – hat das Team das Selbstvertrauen, um nun auch Kriens zum Stolpern zu bringen?
Auffällig: Sowohl Kriens-Luzern wie auch Wacker-Thun schalteten auf dem Weg in den Finals des Mobiliar Handball Cups also je drei QHL-Ligisten aus und haben sich den die Teilnahme so redlich verdient.
Und wie siehts in den Direktbegegnungen aus? Kriens gewann beide QHL-Partien in der diesjährigen Meisterschaft gegen Wacker, doch die Thuner zeichnen sich besonders in entscheidenden Spielen durch ihre Formstärke aus. In sieben Cupfinals der Vereinsgeschichte gingen die Berner Oberländer sechsmal mit dem Pokal nach Hause. Hinzu kommt die Mehrfachbelastung von Kriens: Die Innerschweizer kämpfen nach wie vor in der European League ums Weiterkommen und sind auch in diesem Wettbewerb stark beansprucht. Kriens geht zwar als Favorit ins Spiel, Wacker wird den aber Titel nicht kampflos hergeben – ein ausgeglichenes Spiel ist zu erwarten.
Im Kampf um den Mobiliar Handball Cup der Frauen stehen sich zwei Teams gegenüber, die sich bestens kennen. Auf der einen Seite die Spono Eagles: Die Nottwilerinnen führen aktuell die Liga auf dem 1. Platz an. Auch im Cup haben die Eagles bewiesen, dass sie in Topform sind – im Viertelfinale besiegten sie den Titelverteidiger LC Brühl und schalteten so den Triplesieger der Vor-Saison aus.
Der LK Zug hingegen kommt frisch von seinem erst ersten Sieg in der Finalrunde. Nach einer durchwachsenen Saison stehen die Zugerinnen aktuell nur auf Platz 5. Im Cup haben die Zugerinnen aber bisher überzeugt: Auf dem Weg ins Finale setzten sie sich zunächst im Achtelfinale gegen Yellow Winterthur und später im Halbfinale gegen GC Amicitia Zürich durch.
Die Spono Eagles entschieden alle drei bisherigen Duelle gegen LK Zug in der Meisterschaft für sich, das letzte jedoch nur knapp mit einem Treffer Vorsprung – ein spannendes Duell im Mobiliar Handball Cupfinale ist also garantiert.
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
Schweizerischer Handball-Verband
,
Tannwaldstr. 2, 4600
Olten
Tel +41 31 370 70 00
-
shv-fsh@handball.ch