BSV entscheidet Nachholspiel für sich, Wacker mit wichtigem Sieg, Kadetten souverän – Basel unterliegt knapp

Quickline Handball League  •  31.03.2025

Pfadi Winterthur vs. BSV Bern Deuring

Pfadi Winterthur unterliegt dem BSV Bern knapp mit 26:28 und steht vor dem Schlüsselspiel gegen St. Otmar. Wacker Thun sichert sich mit dem Sieg gegen GC Amicitia seinen Playoff-Platz. Die Kadetten gewinnen souverän gegen Suhr Aarau und Basel hält gegen Kriens-Luzern lange mit, bleibt aber punktlos.

Resultate

Pfadi Winterthur vs. BSV Bern 26:28
Wacker Thun
vs. GC Amicitia Zürich 28:26
Kadetten Schaffhausen vs. HSC Suhr Aarau 33:26
RTV 1879 Basel vs. HC Kriens-Luzern 29:32

Aufgefallen

Pfadi unterliegt Bern – Playoff-Platz wackelt

Pfadi Winterthur verliert das Nachholspiel der Quickline Handball League gegen den BSV Bern mit 26:28 und bleibt im Kampf um die Playoff-Plätze unter Druck. Bei Bern überzeugen Felix Aellen (9 Tore, 7 per Penalty) sowie Michael Kusio und Levin Wanner (je 5 Tore). Auf Seiten von Pfadi sind Tim Rellstab und Niclas Mierzwa mit je 5 Treffern federführend im Angriff. Die Berner liegen im Nachholspiel über weite Strecken in Führung. Pfadi macht es in der Schlussphase nochmals spannend und kommt bis auf ein Tor heran. Doch der BSV bleibt konsequent und entscheidet das Spiel für sich. Pfadi gibt mit der knappen Niederlage wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze ab. Ein Platz bleibt noch zu ergattern – die letzten beiden Spiele sind für Winterthur entscheidend.

Wacker löst Playoff-Ticket

Wacker Thun beendet seine Negativserie von fünf sieglosen Spielen mit einem hart erkämpften 28:26-Erfolg gegen GC Amicitia Zürich. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Topscorer Ante Gadza sichern sich die Thuner die wichtigen Punkte. Cedric Manse beweist Nervenstärke und verwandelt alle sieben Siebenmeter, während Flavio Wick mit einer spektakulären Parade beim letzten Penalty den Erfolg festhält. Auf Zürcher Seite übernimmt Topscorer Janus Lapajne mit zehn Treffern viel Verantwortung – doch ausgerechnet beim entscheidenden Siebenmeter scheitert der Leistungsträger. Die Thuner können aufatmen: Dieser Sieg sichert Wacker in der spannenden Schlussphase der Qualifikation den Playoff-Platz.

Kadetten Schaffhausen siegen souverän

Die Kadetten Schaffhausen gewinnen souverän mit 33:26 gegen den HSC Suhr Aarau und bleiben in der Erfolgsspur. Den Grundstein legen sie bereits in der ersten Halbzeit mit einer konzentrierten Leistung und einer 16:11-Führung zur Pause. Im Angriff überzeugen vor allem Odinn Ríkharðsson mit 9 Treffern und Luka Maros mit 8 Toren. Suhr Aarau findet trotz einer soliden Leistung von Jonas Kalt (5 Tore), Joël Willecke und Cédric Läber (je 4 Tore) kein Mittel gegen die kompakt agierenden Gastgeber.

RTV Basel fix in den Playouts

In einem lange ausgeglichenen Spiel hält der RTV Basel mit den zweitplatzierten Kriensern bis zur Schlussphase mit. In den letzten Minuten zeigen die Gäste aus Luzern jedoch mehr Nervenstärke, während die Basler entscheidende Würfe neben das Tor setzen. Angeführt vom treffsicheren Radojica Cepic, der 10 Tore erzielt, setzt sich der HC Kriens-Luzern schlussendlich doch noch durch. Bei Basel übernimmt Aleksander Spende viel Verantwortung und trifft ebenfalls zehnmal, doch trotz seines starken Auftritts muss sich sein Team geschlagen geben.

Selbst ein Sieg hätte dem RTV im Kampf um einen Playoff-Platz nichts mehr gebracht – Basel muss definitiv in den Abstiegskampf. Ob ihnen dort Pfadi Winterthur oder der TSV St. Otmar St. Gallen gegenüberstehen wird, ist nach wie vor unklar – die Spannung bleibt hoch!

Der letzte Playoff-Platz 

Nach der Niederlage gegen den BSV Bern bleibt Pfadi Winterthur bei 16 Punkten stehen – genau wie Otmar. Beide Teams haben noch zwei Spiele und treffen am Mittwoch direkt aufeinander. Genau dieser Direktvergleich ist der entscheidende Grund, warum Wacker Thun bereits sicher in den Playoffs steht.

Wacker hat 20 Punkte auf dem Konto und nur noch ein Spiel. Pfadi und Otmar könnten theoretisch ebenfalls noch 20 Punkte erreichen – aber eben nicht beide gleichzeitig, da sie sich am Mittwoch gegenseitig Punkte wegnehmen. Selbst bei einem Unentschieden kämen beide Teams maximal auf 19 Punkte. Wacker kann also nicht mehr überholt werden und hat somit sein Playoff-Ticket gelöst.

Für Pfadi und Otmar ist das direkte Duell am Mittwoch richtungsweisend. Der Verlierer hat danach nur noch eine minimale Chance auf die Playoffs: Er müsste nicht nur sein letztes Spiel gewinnen, sondern gleichzeitig darauf hoffen, dass der Sieger vom Mittwoch in der Schlussrunde patzt. Ohne diese Schützenhilfe ist das Playoff-Ticket nicht mehr erreichbar – der Druck ist also hoch!

Quelle: Fabiola Hostettler (Text) / Martin Deuring (Bild)

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