21.11.2013
Morgen Mittwoch kommt es zum grossen Duell der beiden aktuellen Top-Teams der Nationalliga A: Die Kadetten Schaffhausen empfangen Pfadi Winterthur (Spielbeginn 19.30 Uhr). Es ist der Direktvergleich der beiden punktgleichen Spitzenteams. In der Vorrunde gewannen die Winterthurer zuhause gegen die Kadetten 31:26. Der prominente Schaffhauser-Coach Markus Baur, als Spieler Weltmeister mit Deutschland als Captain geworden, im Interview vor der Partie.
Markus Baur, wie sehen Sie die Ausgangslage vor dem Duell 1 gegen 2 in der NLA?
Das Hinspiel in Winterthur haben wir verdient verloren, die Eulachstädter waren eindeutig besser. In der Vorbereitung auf das Spiel gibt es für uns den normalen Ablauf und wir werden hoffentlich diesmal gewinnen. Mir gefällt unsere Entwicklung, wir wollen immer besser werden und sukzessive Konstanz reinbekommen. Wir sind da auf einem guten Weg, in der Abwehr und im Angriff. Wir haben bei den Kadetten viele gute Handballer, die ein sehr grosses Potenzial haben. Jetzt geht es einfach darum, dieses Potenzial immer häufiger abzurufen.
Wo sehen Sie es bei Ihrer Mannschaft Ansätze zur Verbesserung?
Es gibt bei uns noch viele Punkte zu festigen, am meisten Luft nach oben haben wir beim Tempospiel, dem schnellen Umschalten und der zweiten Welle. Wir versuchen, nur auf uns fokussiert zu sein. Die Gesamtentwicklung des Teams voranzutreiben war in der letzten Zeit nicht ganz einfach, da wir einige Verletzte zu beklagen hatten.
Am kommenden Samstag steht dann bereits das nächste Highlight an – im EHF-Cup empfangen die Kadetten das Bundesliga-Team von Hannover-Burgdorf. Welche Chancen rechnen Sie sich da aus für ein Weiterkommen?
Es hätte wirklich leichtere Lose gegeben. Nüchtern betrachtet muss man festhalten, dass die Qualität von Hannover-Burgdorf höher ist im Vergleich zu uns. Wir müssen in den beiden Spielen 120 Minuten auf Topniveau agieren, um die Deutschen zu ärgern. Natürlich kenne ich den Gegner gut, doch auch meine Akteure wissen über die Gegenspieler Bescheid. Zudem gibt es ja ein Wiedersehen mit dem Ex-Kadetten-Spieler, dem Esten Mait Patrail.
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